Verordnungsweg

Die Logopädie ist Teil der medizinischen Grundversorgung. Sie beinhaltet die Untersuchung und Behandlung krankheitsbedingter Kommunikationsstörungen, aber auch Maßnahmen zur Prävention.

Die logopädische Behandlung muss von einem Arzt verordnet werden und erfolgt in Einzel- oder Gruppentherapie. Da wir auf Weisung des Arztes arbeiten, benötigen wir für unsere logopädische Arbeit eine von ihm ausgeschriebene aktuelle Heilmittelverordnung ( Rezept ).
Im Einzelfall ist auch die Verordnung von Hilfsmitteln, z. B. elektronischen Kommunikationsgeräten, möglich. In diesem Fall zählen zur logopädischen Behandlung auch die individuelle Anpassung des Gerätes sowie das Gebrauchstraining für Patienten und deren Angehörige.

Die Verordnung einer logopädischen Diagnostik und / oder Therapie kann durch jeden Arzt erfolgen, der über Kenntnisse im Bereich der Sprach-, Sprech- , Stimm-, Hör- und Schluckstörungen verfügt ( HNO- Arzte, Phoniater, Pädaudiologen, Kinder- und Jugendpsychater, Kinderärzte, Neurologen, Kieferorthopäden, Allgemeinmediziner und Hausärzte )

Sollte eine Heilmittelverordnung nicht erstellt werden, Therapien von Seiten der Patienten allerdings erwünscht sein, so besteht die Möglichkeit, eine Privatrechnung zu stellen.


Seit dem 01.07.2004 sind neue Heilmittelrichtlinien in Kraft getreten. Für die Logopädie bringt dies einige wichtige Änderungen mit sich:

  • Ihr Arzt muss Sie mit einem Formular Muster 14 zum Logopäden überweisen.
  • Die Behandlung muss innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellungsdatum beginnen, sonst ist das Rezept ungültig. Vereinbaren Sie erst in der logopädischen Praxis einen Termin und besorgen Sie sich dann das Rezept.
  • Falls wir bei Ihnen Hausbesuche machen sollen, muss die Position "Hausbesuche" auf dem Rezept von Ihrem Arzt verordnet werden.

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